Anti-Drogen-Tag 2021: Internationaler Gedenktag für verstorbene Drogenkonsumenten

hsk-news: Die Sucht- und Drogenberatung der Caritas Brilon informiert ...

In den vergangenen 20 Jahren fanden am 21. Juli bundesweit in unterschiedlichen Städten Veranstaltungen zum Internationalen Gedenktag für verstorbene Drogenkonsumenten und Drogenkonsumentinnen statt. Auch in diesem Jahr gedenken Eltern, Angehörige, Partner, Freunde, Helfer und solidarische Mitbürger der sogenannten Drogentoten. An dem Aktions-, Trauer- und Präventionstag am Mittwoch, 21. Juli, informiert die Sucht- und Drogenberatungsstelle des Caritasverbandes Brilon von 8.30 bis 11 Uhr mit einem Infostand auf dem Marsberger Marktplatz.

 

Im Fokus: Interessierten und Betroffenen Hilfsangebote aufzeigen. Über die Information hinaus ist es ein Anliegen der Beratungsstelle, sich einen Moment Zeit zu nehmen, darüber nachzudenken, wie viele Menschen jährlich in Deutschland und anderswo ihr Leben durch Drogenkonsum verlieren. In diesem Jahr soll das Thema „Individualisierung der Substitution“ im Mittelpunkt stehen.

 

Laut Bundeskriminalamt starben im vergangenen Jahr deutschlandweit 1.237 Menschen an den Folgen ihres Drogenkonsums. Die Mehrheit der Drogentoten verstarb an den Folgen einer Überdosis von Heroin (529 Menschen) bzw. an einer Überdosis von Heroin in Verbindung mit sonstigen Drogen (326 Menschen). Die größte Zahl von Drogentodesfällen findet sich in der Altersgruppe der älteren Drogenabhängigen ab 30 Jahren (944 Personen) und unter den männlichen Drogenabhängigen.

 

„Wir würden uns freuen, Sie am Gedenktag am Mittwoch, 21. Juli, an unserem Infostand auf dem Marktplatz in der Zeit von 8.30 bis 11.00 Uhr begrüßen zu dürfen“, lädt das Team ein. Rat und Information – auch anonym – gibt die Sucht- und Drogenberatung des Caritasverbandes auch per Telefon (02961) 7 79 97 70 oder psbb.brilon@caritas-brilon.de. Mehr Infos unter www.caritas-brilon.de

 

Ein Vorstandsmitglied des Bundesverbandes JES, der sich für die Interessen und Bedürfnisse Drogen gebrauchender Menschen engagiert, wird ebenfalls vor Ort sein. Die Abkürzung JES steht für Junkies, Ehemalige und Substituierte und ist ein bundesweites Netzwerk von Gruppen, Vereinen, Initiativen und Einzelpersonen, die sich unter dem gemeinsamen Dach des JES Bundesverbands für die Interessen und Bedürfnisse Drogen gebrauchender Menschen engagieren.


Den aktuellen Jahresbericht der Caritas Drogen- und Suchtberatung gibt es zum Download auf www.caritas-brilon.de

 

Quelle: Caritasverband Brilon e.V.

 

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