Stadt Winterberg übergibt erste Ehrenamtskarten NRW an engagierte Winterbergerinnen und Winterberger

hsk-news: Inhaber dieser Karte bekommen Vergünstigungen bei Eintritten und Einkäufen in ganz NRW ...

Das Ehrenamt hat in allen Zeiten einen wichtigen Stellenwert in der Gesellschaft. Als Ausdruck der Wertschätzung und Anerkennung dieser ehrenamtlichen Arbeit hat die Stadt Winterberg die Ehrenamtskarte des Landes Nordrhein-Westfalen eingeführt. Bürgermeister Michael Beckmann durfte nun die ersten Ehrenamtskarten an Marlin Himmelreiche, Ute Zühlke und Sven Enselmann überreichen.

 

Sven Enselmann aus Züschen engagiert sich seit vielen Jahren in der Funktion des 1. Vorsitzenden im Verkehrs- und Heimatverein Züschen und gestaltet somit das Leben der Dorfgemeinschaft aktiv und verantwortlich mit. Marlin Himmelreich engagiert sich als ehrenamtliche Betreuerin für die jungen Sportler*innen des Skiklub Winterberg. Ute Zühlke aus Züschen übernimmt im VdK-Ortsverband Winterberg und bei der Kyffhäuser Kameradschaft Winterberg ehrenamtlich vielfältige Aufgaben wie z.B. das Amt der Schriftführerin, Pressereferentin wahr. „Die Karten sind ein äußeres Zeichen für innere Wertschätzung. Die Gesellschaft erkennt damit euer besonderes Engagement an. Vielen Dank
für euer ehrenamtliches Engagement”, so Bürgermeister Michael Beckmann.

 

„Die drei ersten Empfänger der Ehrenamtskarte stehen stellvertretend für alle die, die sich jeden Tag in den unterschiedlichsten Bereichen in besonderem Maße ehrenamtlich für das Gemeinwohl und damit für ihre Mitmenschen einsetzen. Unsere Stadt und unsere Dörfer leben davon, dass sich Bürgerinnen und Bürger für ihre Mitmenschen und ihre Stadt verantwortlich fühlen und dass sie ganz selbstverständlich einen Teil ihrer Freizeit aufwenden, um einer selbst gewählten Aufgabe nachzugehen. Ehrenamtliche Tätige tragen zu einer guten Entwicklung unserer Stadt bei, schaffen mehr Lebensqualität und sind für den sozialen Zusammenhalt unserer Stadt unersetzlich“, so Bürgermeister Michael Beckmann. Die Ehrenamtskarte soll Dank, Anerkennung und Motivation zugleich sein. Dank für die geleistete Arbeit, Motivation, weiterzumachen und zugleich Anregung für alle sein, die sich künftig ehrenamtlich engagieren wollen.

 

Inhaber*innen der Ehrenamtskarte bekommen Vergünstigungen in ganz NRW

Inhaber der Ehrenamtskarte bekommen Vergünstigungen bei Eintritten oder Einkäufen in ganz Nordrhein-Westfalen. Eine Übersicht der zur Zeit aktuell zur Verfügung stehenden Vergünstigungsangebote sind unter der Internetseite www.ehrensache.nrw.de ersichtlich. Möchten Winterberger Betriebe als Partner fungieren und Vergünstigungen für die Karteninhaber anbieten, können sich gerne im Rathaus bei Rabea Kappen melden.

 

Eine Ehrenamtskarte erhält, wer mindestens fünf Stunden pro Woche bzw. 250 Stunden pro Jahr ehrenamtlich ohne Vergütung oder pauschale Aufwandsentschädigung nachweislich tätig ist. Es spielt keine Rolle, in welchem Bereich das Engagement erbracht wird. Auch können Tätigkeiten bei verschiedenen Organisationen zusammengerechnet werden, um die Anforderung eines mindestens fünfstündigen Engagements pro Woche zu erfüllen.

 

Um eine Ehrenamtskarte zu bekommen, muss einfach nur ein Bewerbungsformular ausgefüllt werden. Das Bewerbungsformular der Ehrenamtskarte für Winterberger Bürgerinnen und Bürger ist auf der Internetseite www.ehrenamtskarte-winterberg.de zu finden. Die Karte selbst hat die Größe einer Kreditkarte und passt somit bestens ins Portemonnaie.

 

Ehrenamtskarte ist zwei Jahre gültig

Die Ehrenamtskarte wird für zwei Jahre ausgestellt. Nach Ablauf der Gültigkeit kann die Karte verlängert werden. Eine Verlängerung der Ehrenamtskarte ist ohne Antrag möglich, indem der Name, die Stundenanzahl für die Tätigkeit sowie Unterschrift und Stempel der Institution formlos dokumentiert werden.

 

Fragen zur Ehrenamtskarte

Fragen zur Ehrenamtskarte beantwortet gerne Frau Rabea Kappen unter Tel. 02981 800121.

 

Bild v.l.n.r.: Ute Zühlke, Sven Enselmann, Marlin Himmelreich und Bürgermeister Michael Beckmann

 

Fotocredits: Stadt Winterberg

Quelle: Rabea Kappen, Stadt Winterberg

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