Sofortprogramm Innenstadt

hsk-news: Leerstandsmanagement für Brilon ...

Mit dem Förderprogramm “Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen 2020” hat das Land NRW eine Förderkulisse geschaffen mit dem Ziel, die Zentren der Städte und Gemeinden zu beleben. Die Stadt Brilon hat aus diesem Förderprogramm für die Innenstadt in Brilon eine Zusage erhalten – dies ist der Startschuss, ein aktives Leerstandsmanagement zu betreiben.

 

Konkret handelt es sich um den direkten Innenstadtbereich, d.h., den Marktplatz, Teile der Derkeren Straße und der Strackestraße, die Friedrichstraße, die Bahnhofstraße bis zum Kreisverkehr Amtsgericht und die Königsstraße. Eigentümer von aktuell oder absehbar leerstehenden Ladenlokalen aus diesem Bereich können sich bei Wirtschaftsförderer Oliver Dülme melden, wenn sie an dem Förderprogramm teilnehmen möchten.

 

„Erstmals können wir als Stadt auch mit finanziellen Mitteln bei der Beseitigung von Leerstand aktiv helfen. Voraussetzung ist allerdings, dass der Eigentümer sich ebenfalls beteiligt. Er darf noch maximal 70 % der letzten Miete verlangen. Zu diesem Preis mieten wir das Objekt dann an und vermieten es gleich an Interessierte weiter. Diese müssen dann nur noch 20 % der letzten Miete zahlen. Die Differenz wird durch das Förderprogramm gedeckt.“, erläutert Oliver Dülme das Projekt. Die Laufzeit der Förderung ist auf den 28.02.2023 beschränkt.

 

Erste Erfolge konnten schon verzeichnet werden. So konnte u.a. der Künstler Tim Guse sich seinen Traum eines eigenen Ateliers in den Räumlichkeiten der Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten verwirklichen. „Das schöne an dem Förderprogramm ist, dass es sich nicht nur auf den Einzelhandel beschränkt. Eine Innenstadt lebt von Vielfalt und alles was die Frequenz in der Innenstadt erhöht ist förderfähig.“, so Dülme. In der Tat reicht die Bandbreite von förderfähigen Nutzungen vom klassischen Ladenlokal über Showrooms heimischer Unternehmen und Verkaufsstellen für den Direktverkauf von landwirtschaftlichen Produkten bis hin zu kulturell genutzten Räumen.

 

Wer eine Idee für eine Nutzung hat, kann sich ab sofort bei Wirtschaftsförderer Oliver Dülme melden. Weitere Infos zum Projekt finden sich auf der Homepage der Wirtschaftsförderung www.briloner-wirtschaft.de „Wir versuchen, die Interessenten mit den Immobilieneigentümern in Kontakt zu bringen und eine gemeinsame Lösung zu finden. Erste Erfolge bestärken uns in unseren Bemühungen den Leerstand in der Innenstadt zu verringern.“, so Dülme abschließend.

 

Bild: In der Friedrichstraße wird sich zukünftig das Atelier von Tim Guse befinden. V.l.n.r.: Dagmar Göbel Leiterin Gebäudemanagement, Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten eG; Oliver Dülme, Wirtschaftsförderer BWT, Tim Guse, Künstler

 

Quelle: BWT ∙ Brilon Wirtschaft und  Tourismus  GmbH

 

Print Friendly, PDF & Email