Bahnrekord purzelt im Zweierbob der Männer

hsk-news: Francesco Friedrich bestätigt in Winterberg seine Ausnahmeform ...

Winterberg: Es war der erste Zweierbob der Herren des BMW IBSF Weltcups in der VELTINS-EisArena in diesem Winter, nachdem im Dezember zwei Mal Viererbob gefahren wurde. Und der Dominator der vergangenen Winter, Francesco Friedrich, bestätigte auch hier seine Ausnahmeform. Er gewann, in dem er zwei Mal einen Bahnrekord von 54,89 Sekunden fuhr.

 

Herren BMW IBSF Weltcup Zweierrbob
Francesco Friedrich & Alexander Schüller © Dietmar Reker

 

Der Pilot aus Pirna musste im ersten Lauf zunächst ohne eigenes Zutun einen Verlust des Bahnrekords vom 5. Dezember 2015 hinnehmen. Johannes Lochner, mit Bremser Florian Bauer unterwegs, unterbot den Rekord von 55,02 Sekunden um acht Hundertstel. Die Zeit von 54,94 Sekunden hatte aber nur kurz Bestand. Friedrich und sein Anschieber Alexander Schüller legten einfach mal die Zeit von 54,89 Sekunden hin und das nur zwei Startplätze hinter Lochner.

 

“Dieses Jahr war es nicht so zu erwarten, dass es einen Bahnrekord gibt. Es war auch nicht zu erwarten, dass wir im zweiten Lauf, die gleiche Zeit hinlegen. Deshalb bin ich froh, dass es geklappt hat”, erklärte der Sieger Friedrich. Der Zweitplatzierte Lochner lobte seinen Teamkollegen Friedrich: “Bei ihm passt einfach alles. Er kann sich Fehler erlauben dank seines Startvorsprungs und hat natürlich auch das beste Material. Deshalb steht er am Ende immer ganz oben.”

 

Herren BMW IBSF Weltcup Zweierrbob
Johannes Lochner & Florian Bauer © Dietmar Reker

 

Der dritte Platz ging an den Kanadier Justin Kripps vor dem Russen Rostislav Gaitiukevich. Als dritter Deutscher wurde Christoph Hafer mit dem Anschieber Matthias Sommer vom BSC Winterberg Fünfter. “Es ist einfach so eng. Das ist klar, dass einer von den anderen noch nach vorne fährt”, ärgerte sich Hafer nach eigenen Fehlern im zweiten Durchgang darüber, dass er nach Platz vier im ersten Lauf noch einen Rang verlor. Im Viererbob am Sonntag möchte Hafer mit seiner Stammbesetzung angreifen. Hier geht es um die letzten Plätze der Anschieber für Olympia.

 

Bild: Francesco Friedrich & Alexander Schüller; Johannes Lochner & Florian Bauer,

 

Fotocredits: ©Dietmar Reker

Sportzentrum Winterberg Hochsauerland GmbH

 

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