Mehr Fortschritt für Ernährung und Landwirtschaft wagen

hsk-news: Antrag “Landwirtschafts- und Ernährungspolitik im Aufbruch”

Hochsauerlandkreis: Der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete und Fraktionsvize, Dirk Wiese, informiert über den Antrag “Landwirtschafts- und Ernährungspolitik im Aufbruch” mit dem die SPD Bundestagsfraktion ihre politischen Leitlinien im Deutschen Bundestag vorstellt.

 

Wiese schließt sich dazu den Ausführungen der Sprecherin, Susanne Mittag, an:

“Es gibt kaum einen Politikbereich, der die Menschen in unserem Land so unmittelbar betrifft, wie die Ernährungs- und Landwirtschaftspolitik. Alle Menschen wollen, dass zuhause gesunde, nachhaltig und regional erzeugte Produkte auf den Tisch kommen. Deshalb müssen Landwirtschafts- und Ernährungspolitik zukünftig zusammen gedacht werden. Auch hier müssen wir mehr Fortschritt wagen. Wir wollen eine verbindliche Tierherkunftskennzeichnung, eine umfassende Ernährungsstrategie und 30 Prozent Ökolandbau. Das sind nur drei Prioritäten, die wir noch in diesem Jahr auf den Weg bringen werden.”

 

Dazu zitiert Wiese auch die Worte von Isabel Mackensen-Geis, der stellvertretenden Sprecherin:

“Unsere Wälder sind die Klimaschützer Nummer eins, daher bekennen wir uns in aller Deutlichkeit zur nachhaltigen Forstwirtschaft und den kommunalen und privaten Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern übermittele ich folgende Botschaft: Wir werden Sie bei dem gezielten Umbau zu artenreichen und klimaresilienten Mischwäldern durch die Honorierung der Ökosystemleistungen des Waldes unterstützen und die vielseitige Nutzung von heimischem Holz als nachhaltigen Rohstoff mit einer Holzbauinitiative fördern.”

 

Ebenso unterstreicht er die Aussage der stellvertretenden Sprecherin, Rita Hagl-Kehl,:

“Die Ampel steht für eine neue Ernährungspolitik, die auf Gesundheit und Nachhaltigkeit setzt und Verbraucherinnen und Verbraucher viel stärker als bisher unterstützt. Insbesondere muss es für Eltern einfacher werden, ihre Kinder gesund zu ernähren. Deshalb wollen wir eine Regelung, die an Kinder gerichtete Werbung für Süßigkeiten, Limonaden und ähnliches unterbindet.” Dazu betont: “Diese nachhaltige Landwirtschafts- und Ernährungspolitik wird auch die Landwirte*innen und Waldbesitzer*innen im Hochsauerland unterstützen.”

 

Fotocredits: Marco Urban

Quelle: Dirk Wiese, MdB

 

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