Fachpolitiker der CDU-Fraktion der LWL besuchen LWL Einrichtungen in Marsberg

hsk-news: Standortentwicklungskonzept und geplante Neubauten überzeugen

Westfalen-Lippe/Marsberg: Die Mitglieder des Bauausschusses der CDU-Fraktion in der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe um ihren Vorsitzenden Rolf Meiberg (Soest) hat gemeinsam mit Dr. Georg Lunemann, Erster Landesrat und Kämmerer des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), das LWL-Klinikum Marsberg besucht, um sich ein Bild vor Ort über die geplanten Baumaßnahmen im Zuge der Standortentwicklungsplanung zu machen. Bürgermeister Thomas Schröder und Dr. med. Stefan Bender, ärztlicher Direktor des LWL-Klinikums Marsberg, berichten den Gästen von der guten Zusammenarbeit zwischen der Stadt Marsberg und den LWLEinrichtungen.

 

Schröder sagt: „Marsberg lebt mit dem LWL. Die Marsberger Bevölkerung haben keinerlei Ressentiments gegenüber den Menschen, die in den Einrichtungen leben. Sie gehören selbstverständlich zum Stadtbild mit dazu.“ Das kann Dr. Bender nur bestätigen: „Zusammen mit der Stadt, dem Sankt-Marien-Hospital, den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten und den vielen anderen im Gesundheits- und Pflegebereich Tätigen bilden wir den starken Gesundheitsstandort Marsberg. Wir sind eine Gemeinschaft, die sich seit Jahrzehnten bewährt.“

 

Das gute Miteinander soll weiter gefördert werden. Die Zusammengehörigkeit zwischen Stadt und Psychiatrie spiegelt sich auch in den geplanten Baumaßnahmen, die die Kinder- und Jugendpsychiatrie und die Erwachsenenpsychiatrie am Standort Weist vereinen, wider. Jan Hendrik Unger, kaufmännischer Direktor der LWL Einrichtungen Marsberg, betont: „Wir bauen Barrieren wie Schranken zum Gelände gezielt ab. Herzstück unserer Standortentwicklungsplanung ist eine Cafeteria für Menschen mit und ohne Behinderung und jeden Alters. Es sind alle willkommen“

 

Peter Thiemann, Pflegedirektor des LWL-Klinikums Marsberg, führt die Mitglieder der CDU-Fraktion über das Gelände, um die Standortentwicklungsplanung an den konkreten Schauplätzen zu zeigen: „Die kompakte Bauweise und Verdichtung der neuen Gebäude schafft Platz für Synergie-Effekte. Wir optimieren die Behandlung junger psychisch kranker Menschen im Übergang vom Jugend- in das Erwachsenenalter.“ Der Neubau berücksichtige den Wandel in der Psychiatrie. „Früher haben Menschen Jahrzehnte in unseren Einrichtungen verbracht. Heute sind das nur noch wenige Wochen.“

 

Klaus Baumann (Ennepetal), Vorsitzender der Landschaftsversammlung WestfalenLippe und Wolfgang Diekmann (Brilon), Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU Fraktion und Vertreter des Hochsauerlandkreises beim LWL, ziehen eine positive Bilanz des Besuchs. Klaus Baumann erklärt: “Es ist gut, dass wir uns vor Ort ein Bild gemacht haben. Es bestätigt, dass wir mit der beschlossenen Standortentwicklungsplanung goldrichtig liegen.” Insgesamt wird der LWL am Standort Marsberg rund 40 Mio. € investieren und für den Neubau einer Tagesklinik in Brilon sind über 5 Mio. € vorgesehen. “Deshalb ist der LWL in unserer Region wichtig für die Menschen und auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor”, so Wolfgang Diekmann abschließend.

 

LWL Standortentwicklungsplanung
Gruppenbild der CDU Fraktion des Landschaftsverband Westfalen-Lippe CDU-Fraktion des LWL

 

Fotocredits: CDU-Fraktion

Quelle: Marco Morten Pufke – CDU-Fraktionsgeschäftsstelle Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)

 

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