Ramsbeck: Neues Kunstrasen-Kleinsportfeld in Nachbarschaft zum Feuerwehrhaus geplant
Ramsbeck: Ein Kunstrasen-Kleinsportfeld soll künftig das Angebot an Sportanlagen im Valmetal ergänzen. Entstehen könnte es in Ramsbeck in direkter Nachbarschaft zum neuen Feuerwehrhaus, das derzeit gebaut wird – auf dem Gelände des ehemaligen Tennensportplatzes. Einstimmig sprachen sich jetzt die Mitglieder des Gemeindeentwicklungsausschusses für dieses Vorhaben aus. Sollte auch der Gemeinderat zustimmen, soll ein Antrag auf Fördermittel aus dem LEADER-Programm vorbereitet werden.
Im Zentrum soll dabei eine möglichst vielseitige sportliche Nutzung stehen, wie Markus Sommer, Vorsitzender des Gemeindeentwicklungsausschusses, betonte. Zum einen sei dies eine Voraussetzung für eine mögliche LEADER-Förderung. Und zum anderen entspreche es dem Wunsch zahlreicher Akteure im Ort – so zum Beispiel des TuS Valmetal, der Wilhelmine-Lübke-Grundschule und der Dorfgemeinschaft – eine Freizeitanlage auf dem bisherigen Sportplatzgelände zu realisieren.
Rückblende: Dort, wo heute das neue Feuerwehrhaus gebaut wird und künftig das Kleinspielfeld entstehen soll, befand sich früher der Ramsbecker Tennenplatz. Weil die Anlage nicht mehr benötigt wurde, erfolgte im Rahmen des Sportstättenkonzepts der Schließungsbeschluss. Auf der ehemaligen südlichen Spielhälfte wird derzeit die neue Unterkunft für den Löschzug Ramsbeck errichtet. Die Nachnutzung des Restflächen wurde dabei zu einem Diskussionsthema für Vereine und Öffentlichkeit. Im Frühjahr äußerten Ortsvorsteher Paul Schüttler sowie der TuS Valmetal und die Leitung der Grundschule den Wunsch nach einem Kunstrasen-Kleinsportfeld.
Um möglichst viele Nutzerinnen und Nutzer anzusprechen, schlägt die Gemeindeverwaltung vor, die Sportanlage für eine multifunktionale Nutzung vorzubereiten. Dann könnten dort zum Beispiel Tennis, Badminton, Volleyball oder Feldhockey gespielt werden. Auch Gymnastik wäre auf dem Feld möglich. Das Areal soll eine barrierefreie Zuwegung sowie eine kleine gepflasterte Nebenfläche mit Sitzgelegenheiten und eine Gerätehütte erhalten. Die verbleibende Fläche des früheren Sportplatzes könnte dann für andere Nutzungen zur Verfügung stehen.
Nach einer Schätzung der Gemeindeverwaltung würden die Kosten für ein Kunstrasen-Kleinsportfeld bei rund 250.000 Euro liegen. Rund 70.000 Euro davon könnten aus einer LEADER-Förderung stammen – positive Entscheidungen des LEADER-Vereins “4 mitten im Sauerland” sowie der Bezirksregierung Arnsberg vorausgesetzt. Sollte der Gemeinderat dem Votum des Gemeindeentwicklungsausschusses folgen, könnte ein entsprechender Förderantrag vorbereitet und eingereicht sowie für das Jahr 2026 die nötigen Eigenmittel im Haushalt der Gemeinde Bestwig eingeplant werden. Der Bau des Kleinsportfeldes soll ebenfalls im Jahr 2026 erfolgen.
Dieser Weg stieß im Gemeindeentwicklungsausschuss auf einstimmigen Rückhalt. Das Kleinsportfeld habe “für uns Ramsbecker oberste Priorität”, so Ortsvorsteher Paul Schüttler (CDU). Auch Judith Clancy (Bündnis 90 / Die Grünen) sieht in dem Vorhaben “eine sinnvolle und zukunftsorientierte Nutzung”. “Wir hoffen, dass das Ganze zügig abgeschlossen wird”, betonte Michael Gerhards (SPD) – und man gleichzeitig auch den Weg für eine Nachnutzung der verbleibenden Flächen öffne.
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Quelle: Gemeinde Bestwig
Bild: Ein Kunstrasen-Kleinsportfeld soll künftig das Angebot an Sportanlagen in Ramsbeck ergänzen. Entstehen könnte es in direkter Nachbarschaft zum neuen Feuerwehrhaus an der Schulstraße.
Bildnachweis: Gemeinde Bestwig




