Glasfaserausbau in Gemeinde Bestwig: Schon Anfang 2026 gehen erste Haushalte „ans Netz“
Bestwig: Schon Anfang 2026 sollen zahlreiche Haushalte in Velmede, Bestwig, Ostwig und Nuttlar ihren persönlichen Anschluss an die „Datenautobahn“ bekommen: Dann wird die Firma Westconnect GmbH in diesen Ortsteilen der Gemeinde Bestwig in vielen Bereichen das Glasfasernetz in Betrieb nehmen. Das kündigte Heiko Grebe, Leiter Regionalmanagement bei der Westconnect GmbH, jetzt in der Sitzung des Bestwiger Gemeindeeintwicklungsausschusses an.
Dort informierte Heiko Grebe über den Stand des Glasfaserausbaus – und der kommt in den Orten des Ruhrtals gut voran. Mit Ausnahme des Dümels in Nuttlar sind die Tiefbauarbeiten weitgehend abgeschlossen. Von 2.230 möglichen Anschlusspunkten in den Orten des Ruhrtals haben sich 1.844 Eigentümer für einen kostenlosen Glasfaser-Anschluss der Westconnect GmbH entschieden – eine Quote von über 80 Prozent, so Heiko Grebe.
Die Westconnect GmbH baut auf dem Gebiet der Gemeinde Bestwig ein Glasfasernetz eigenwirtschaftlich aus – zunächst in den Orten im Ruhrtal, später folgen Heringhausen und Ramsbeck. 1.692 Hausanschlüsse seien im Ruhrtal bereits eingerichtet, erklärte Heiko Grebe – das entspricht einer Quote von 92 Prozent. Von der geplanten 46 Kilometer langen Glasfaser-Trasse in Straßen und Bürgersteigen wurden bislang 88 Prozent umgesetzt, von den insgesamt 20 Kilometer Hausanschluss-Leitungen auf privaten Grundstücken 98 Prozent.
Ab Jahresbeginn 2026 sollen die ersten Bereiche des Glasfasernetzes in Betrieb gehen, erläuterte Heiko Grebe – parallel zu den noch ausstehenden Tiefbauarbeiten im Ruhrtal, die im 2. Quartal 2026 abgeschlossen sein sollen. Für das 3. Quartal erwartet der Westconnect-Regionalmanager, dass das Netz von Velmede bis zum Dümel „unter Licht“ ist – also komplett in Betrieb.
Für Heringhausen kündigte Heiko Grebe einen Start der Tiefbauarbeiten in den ersten beiden Quartalen 2026 an; Bauende soll Ende 2026 sein. Rund 250 Adressen werden hier mit Glasfaser versorgt. In Ramsbeck sind es knapp 500 Adressen – der Baustart ist dort für das 2. Quartal 2026 vorgesehen, das Bauende bis zum 2. Quartal 2027 geplant.
Markus Sommer (CDU), Vorsitzender des Gemeindeentwicklungsausschusses, konstatierte eine „allgemein große Zufriedenheit“ mit dem Glasfaserausbau in der Gemeinde Bestwig. Die Tiefbauunternehmen seien zügig unterwegs, Aufbrüche würden schnell wieder geschlossen. Auf eine entsprechende Frage von Ausschussmitglied Joachim Hofius (CDU) teilte Heiko Grebe mit, dass auch nach Abschluss der derzeitigen Arbeiten immer noch Glasfaser-Anschlüsse bei der Westconnect GmbH beantragt werden können – die Einrichtung ist dann für Grundstückseigentümer aber nicht mehr kostenlos, da zusätzliche Arbeiten erforderlich sind.
_________________________
Quelle: Gemeinde Bestwig
Fotocredits: AdobeStock 359670967 / Brisystem




