Stadt Winterberg: Das wird alles in den Sommer- und Herbstferien an den Schulen gemacht

hsk-news: In allen Schulen der Stadt Winterberg werkeln derzeit Handwerker

Viele Sanierungsmaßnahmen werden bis zum Ende der Sommerferien fertiggestellt. „In den Sommer- und Herbstferien investieren wir rd. 0,5 Millionen Euro in unsere Schulen, um das Lernumfeld noch attraktiver zu gestalten“, so Bürgermeister Michael Beckmann.

 

Die größte Maßnahme wird in diesem Jahr an der Grundschule in Winterberg umgesetzt. Hier wird schon im zweiten Jahr ein Sanierungs-/ Modernisierungskonzept für die Sanierung von Fenstern und Klassenräumen umgesetzt. Auch im nächsten Jahr werden über das Sanierungs-/ Moderinisierungskonzept nochmal 200.000 Euro in die Grundschule investiert, insgesamt werden somit von 2020 bis 2022 0,6 € Mio. Euro in die Grundschule hineingesteckt.

 

Am Sekundarschulstandort in Winterberg wird ein neues Abstellraum im Keller und die Fassadenkon-struktion für ein neues Fluchttreppenhaus geschaffen.

 

Im Gymnasium werden die Bodenbeläge im ersten und zweiten Obergeschoss erneuert. Auch werden die Wände in den beiden Geschossen gestrichen.

 

In der Grundschule in Siedlinghausen werden vier Klassentüren erneuert. Auch wird in zwei Klassen-räumen der Bodenbelag erneuert und die Wände gestrichen.

 

In der Grundschule Niedersfeld wird eine neue Lehrertoilette geschaffen und die Kaminabdeckung wird erneuert.

 

Auch an den Sporthallen am Gymnasium und an der Grundschule Winterberg werden kleinere Maß-nahmen umgesetzt. So wird die Außentreppe der Sporthalle an der Grundschule instandgesetzt ge-setzt und an der Sporthalle am Gymnasium werden u.a. der Ballfangzaun erhöht.

 

„Seit vielen Jahren hat Bildung in der Stadt Winterberg Vorfahrt. So investieren wir jährlich in das Schulbaukonzept oder in die Modernisierung und Ausstattung von Klassen und Fachräumen. Hier bedanke ich mich auch bei dem Rat der Stadt Winterberg, der jedes Jahr den Weg gemeinsam mit uns geht und die Gelder für die Maßnahmen freigibt“, so Bürgermeister Michael Beckmann.

 

Gute Nachrichten für die Grundschulen

Das Land NRW hat ein Programm zur Förderung der Investitionstätigkeit von Gemeinden in die kommunale Bildungsinfrastruktur zur Schaffung zusätzlicher ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1-4 oder zur qualitativen Weiterentwicklung bestehender Ganztagsangebote für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1-4 aufgelegt. Der Stadt Winterberg steht gemäß der Förderrichtlinie ein Förderbudget in Höhe von 110.000 € (85 %) zu. Zusammen mit einem Eigenanteil der Stadt in Höhe von 19.411,76 € (15 %) können für die Verbesserung der insgesamt 129.441,76 € eingesetzt werden.

 

Die Stadt Winterberg liegt mittlerweile der Zuwendungsbescheid vor. Im Vorfeld wurde sich mit den Schulleitern der drei Grundschulen und Vertretern des Sozialwerkes Sauerland als Kooperationspartner der Offenen Ganztagsschulen darauf verständigt, welche Maßnahmen mit den Geldern umgesetzt werden sollen. So soll an der Grundschule Niedersfeld u.a. ein Kleinspielfeld errichtet werden. Im Außenbereich der Grundschule Siedlinghausen soll u.a. eine „Insel der Begegnung“, ein grünes Klassenzimmer, entstehen. Und für die Grundschule Winterberg soll u.a. in der Küchenzeile der OGS eine neue Arbeitsplatte, ein neuer Unterschrank beschafft und eingebaut werden und ein Buffet- und ein Servierwagen angeschafft werden, um die Essenausgabe organisatorisch und personell zu optimieren und flexibler zu gestalten. Die Umsetzung der Maßnahmen wird auch noch im Jahr 2021 erfolgen.

 

Weitere Investitionen in die Digitalisierung der Schulen

In den Sommerferien wurde auch weiter in die Digitalisierung der Schulen investiert. Gleich zu Beginn der Ferien wurden 17 Whiteboards in den Grundschulen und 9 in der Sekundarschule installiert. Whiteboard sind digitale Tafeln, die den digitalen Unterricht vereinfachen und zudem mit den digitalen Endgeräten der Schülerinnen und Schüler verbunden werden können. Weitere Maßnahmen, um die Schulen „pandemiesicherer“ zu gestalten, werde gerade geprüft.

 

Quelle: Rabea Kappen, Stadt Winterberg

 

Print Friendly, PDF & Email