Sicherheit für Erstklässler, ABC-Schützen und I-Dötzchen

hsk-news: DEKRA Aktion „Sicherheit braucht Köpfchen“ geht ins 18. Jahr  ...

  • Signalrote Kappen mit retroreflektierenden Elementen für mehr Sichtbarkeit
  • Aufklärung über die wichtigsten Verhaltensregeln im Straßenverkehr
  • Seit 2004 in Deutschland mehr als 3 Millionen Kinder erreicht

 

Erstklässler, ABC-Schützen, I-Dötzchen – Kinder, die in die Schule kommen, haben in verschiedenen Teilen Deutschlands die unterschiedlichsten Namen. Gemeinsam ist ihnen, dass viele mit dem Schulbeginn zum ersten Mal regelmäßig allein im Verkehr unterwegs sind. Was für die Kinder oftmals die Bestätigung ist, jetzt „schon groß“ zu sein, bedeutet für viele Eltern Sorgen um ihre „Kleinen“ angesichts der Risiken, die unterwegs lauern. Für die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr engagiert sich die Sachverständigenorganisation DEKRA seit vielen Jahren mit der jährlichen Aktion „Sicherheit braucht Köpfchen“, die auch 2021 wieder aufgelegt wird.

 

„Sicher unterwegs sein kann nur, wer von anderen gesehen wird und wer außerdem weiß, wie man sich im Straßenverkehr verhalten sollte“, so Guido Kutschera, Vorsitzender der Geschäftsführung der DEKRA Automobil GmbH. „An diesen beiden entscheidenden Punkten setzt unsere Aktion an.“

 

So werden von den 74 DEKRA Niederlassungen in Deutschland – oft in Kooperation mit lokalen Partnern – signalrote Kappen an Schulanfänger verteilt, zusätzlich ausgestattet mit retroreflektierenden Elementen. „Die Kappen tragen sowohl bei Tageslicht als auch in der Dämmerung dazu bei, dass die Kinder einfach besser zu sehen sind“, so der DEKRA Geschäftsführer. „Genauso wichtig ist aber, dass wir den neuen Verkehrsteilnehmern erklären, wie sie mit ihrem eigenen Verhalten für mehr Sicherheit sorgen können. Diese Kombination aus den Kappen einerseits und den Tipps für den Schulweg andererseits macht unsere Aktion aus.“

 

Im vergangenen Jahr konnten wegen der Corona-Pandemie in Deutschland etwas weniger Kinder erreicht werden als in den Vorjahren – 135.000 Kappen wurden ausgegeben. Insgesamt summiert sich ihre Zahl seit der Premiere der Aktion im Jahr 2004 bis heute in Deutschland auf mehr als drei Millionen Stück.

 

Inzwischen wird die hierzulande konzipierte Kampagne aber auch von immer mehr Gesellschaften des DEKRA Konzerns in anderen Ländern übernommen: So waren im Jahr 2020 die Kollegen in Frankreich, Spanien, Italien, Tschechien, der Slowakei, Polen, Schweden, Südafrika und erstmals auch China bei der Aktion mit dabei.

 

„DEKRA setzt sich seit seiner Gründung vor fast 100 Jahren für die Verkehrssicherheit ein. Mit unserer Kampagne ‚Sicherheit braucht Köpfchen‘ tun wir etwas für die Sicherheit der schwächsten Gruppe im Straßenverkehr – und wir verbinden das mit dem Appell an alle anderen Verkehrsteilnehmer, gerade zu Schulbeginn noch vorsichtiger und rücksichtsvoller unterwegs zu sein als sonst“, sagt Guido Kutschera.

 

Zusätzlich zu den DEKRA Kappen rät er allen Eltern, auch bei Kleidung, Schuhen und Schulranzen der Kinder auf retroreflektierende, auffällige Elemente zu achten. „Damit sind Kinder für Autofahrer besser zu erkennen – vor allem in der Dämmerung, bei Dunkelheit oder schummrigem Herbstlicht.“

 

Tipps für Kinder und Eltern zum Thema „Sicherer Schulweg“ gibt die Begleitbroschüre zur Aktion. Sie liegt an den DEKRA Niederlassungen kostenlos aus und ist online abrufbar unter www.dekra.de/kinderkappen. Dort gibt es außerdem Informationen zum richtigen Verhalten im Schulbus.

 

Quelle: DEKRA e. V. Stuttgart

 

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