Internationaler Museumstag auch im Sauerland-Museum

hsk-news: Buntes Programm bei freiem Eintritt

Hochsauerlandkreis/Arnsberg: Der Internationale Museumstag findet in diesem Jahr bereits zum 45. Mal statt. Er wird jährlich von Internationalen Museumsrat ICOM ausgerufen und in Deutschland an einem Sonntag zelebriert. Auch das Sauerland-Museum in Arnsberg beteiligt sich am Sonntag, 15. Mai, am Internationalen Museumstag (www.museumstag.de).

 

Ziel des Museumstages ist es, auf die Museen in Deutschland und weltweit aufmerksam zu machen und Besucherinnen und Besucher einzuladen die Vielfalt der Museen zu entdecken.

 

An diesem Tag ist der Eintritt ins Museum frei und es wird ein buntes Programm geboten. Öffentliche Führungen durch die Dauer- oder Sonderausstellung stehen um 11 Uhr (Sonderausstellung), 14 Uhr (Dauerausstellung) und um 16 Uhr an. Die Führung um 16 Uhr wird von Werner Neuhaus aus Sundern geleitet, der sich seit Jahren mit der Geschichte der regionalen Hexenverfolgung beschäftigt.

 

Kinder von sechs bis zwölf Jahren können im museumspädagogischen Raum am offenen Programm von 14-17 Uhr zum Thema “Ritter und Burgen” teilnehmen: Hier werden kleine Ritter oder Ritterhelme gebastelt und ein Blick in das Gewölbe mit dem großen Schlachtross geworfen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Im Blauen Haus neben dem Museum stellt um 15 Uhr die Wickeder Autorin Anja Grevener ihr neues Buch vor. Nach den Romanen “Sündenbock” und “Die Wölfin von Arnsberg” veröffentlicht sie nun eine Sammlung von Kurzgeschichten über Hexenprozesse aus dem Sauerland. Das Buch “Giebelritt durchs Sauerland” basiert auf Überlieferungen von Hexenprozessen und lässt einige der Opfer, Täter und bedrückende Schicksale, die hinter den nackten Zahlen, Daten und Fakten stecken, nach Jahrhunderten sichtbar werden. Kurze Hintergrundtexte ergänzen die Geschichten.

 

Anmeldungen für die Führungen und die Buchvorstellung nimmt das Museumsteam ab sofort entgegen unter Tel. 02931 94-4444 oder unter sauerlandmuseum@hochsauerlandkreis.de.

 

Fotocredits: Sauerland-Museum

Quelle: Carolin Fisch – Pressestelle Hochsauerlandkreis

 

Print Friendly, PDF & Email